Blone Haare

Blone Haare

Blonde Haare sind eine der beliebtesten Farbnuancen, die international in Erscheinung treten. Dabei gibt es inzwischen unzählige Schattierungen, welche dem blonden Haar noch mehr Wandelbarkeit verleihen. Warum blond allerdings ein unangefochtener Klassiker unter den Haarfarben ist, wer den Farbton tragen kann und was es bei der Färbung zu beachten gibt, wir verraten es Dir in unserem heutigen Blog-Beitrag.

 

Blonde Haare: Zeitloser Klassiker mit Individualität

Der Begriff Blond steht für eine Farbe, die zwischen Braun und Gelb liegt. Er stammt aus dem Französischen und bedeutet hell. Mittlerweile findet sich das Wort Blond hauptsächlich in Verbindung mit Haarfarben. Circa zwei Prozent der Bevölkerung kann als Blond bezeichnet werden, wobei es unterschiedliche Abstufungen der Farbe gibt. Die meisten Personen mit natürlich blondem Haar befinden sich in Europa, während auch Afrika, Argentinien, Brasilien, USA und Kanada zum Teil blonde Einwohner haben. Hier stammen jene für gewöhnlich als Nachfahren von Einwanderern aus Europa. Wenngleich viele Kinder meist einen blonden Haarton zeigen, dunkeln sie über die Jahre aufgrund der abnehmenden Melanin-Produktion nach.

Obwohl in der heutigen Zeit die meisten blonden Menschen in Nordosteuropa beheimatet sind, wird davon ausgegangen, dass der Ursprung dieser Haarfarbe im Eurasien der Eiszeit erstmalig aufgetreten ist.

 

Blond im kulturellen Mittelpunkt

Gerade zu der Antike wurde Blond mit Gold gleichgesetzt und sollte als Haarfarbe der Helden, Herrscher und Götter, woraufhin die angefertigten Skulpturen größtenteils goldene oder gelbe Einfassungen als Haar besaßen. Auch im Nationalsozialismus spielte Blond eine entscheidende Rolle, insbesondere gemeinsam mit blauen Augen.  

Blondes Haar erhielt nicht zuletzt durch die mediale Darstellung zunehmend einen eigenen Stereotyp, der mit jener Haarfarbe in Verbindung gebracht wurde. Dies lag an den legendären Filmdiven wie Marlene Dietrich und Marilyn Monroe. Gerade Letztere verlieh dem Haarton ab den 50er Jahren einen eigenen Charakter, nämlich den der naiven, aber höchst erotischen Frauenfigur, die hauptsächlich optisch geprägt war. Über die Jahre konnte sich dieses Image zum Teil jedoch erheblich revidieren, wenngleich auch immer wieder blonde, äußerst attraktive Frauen mit sehr femininen Silhouetten die Film- und Medienbranche eroberten. Hierbei lag der Fokus stets auf dem perfekt in Szene gesetzten Körper statt auf der Persönlichkeit oder der Intelligenz.

Zugleich entstand durch blondes Haar aber ebenso ein Bildnis von Reinheit und Unschuld, weswegen Engel in den meisten Fällen mit blonden Locken dargestellt werden. Hierbei kam es ebenfalls zu einer Typisierung von blonden Personen als positive Helden und dunkelhaarigen Charakteren als Bösewichte in der Literatur oder Filmen.

 

Blonde Haare: Basis zahlreicher Farbkreationen

Auch wenn Blond als Begriff für die passende Haarfarbe steht, verbirgt sich dahinter nicht nur eine Nuance. Im Gegenteil, es gibt unzählige Arten von Blond, die mittlerweile natürlich oder auch durch Färbung in Erscheinung treten können.

So lassen sich natürlich-veranlagte und gefärbte Blondtöne wie folgt unterteilen:

  • Aschblond
  • Nordischblond
  • Lichtblond
  • Strohblond
  • Weißblond
  • Mittelblond
  • Dunkelblond
  • Goldblond
  • Weizenblond
  • Semmelblond
  • Rotblond
  • Platinblond
  • Eisblond
  • Honigblond
  • Beige-blond
  • Karamellblond

Zudem gibt es noch viele weitere Abstufungen, zum Beispiel Baylage-Blond oder Ombre-Blond, was durch Schattierungen und Strähnen entsteht.

Als Richtlinie gilt: Rotblonde Nuancen können entweder in Bezug auf den Blondton überwiegen oder aber beinahe ganz in die rote Haarfarbe übergehen. Ähnlich verhält es sich mit Dunkelblond, welches mitunter kaum noch an blonde Haare erinnert. Eisblond, Platinblond oder Weißblond sind hingegen Nuancen, die eher Weiß wirken.

 

Blonde Haare: Eine Farbe für jeden?

Grundsätzlich kann jeder Mensch blonde Haare tragen. Es kommt lediglich darauf an, welchen Farbton Du wählst. So heißt es, je heller der Teint, desto heller darf auch das Blond ausfallen. Demnach können Menschen mit blasser Hautfarbe sehr gut Platinblond tragen, während Personen mit sonnengebräunter Haut eher Champagnerblond tragen sollten.

Rotblonde Töne hingegen eignen sich für hellrosa Haut, Goldblond hingegen harmoniert eher mit dunkleren Hauttypen, weil er blasse Teints schnell aschfahl wirken lässt und einen zu starken Kontrast darstellt. Karamellblond dagegen schmeichelt der Haut mit warmem Unterton, eignet sich aber auch sehr gut für andere Hautfarben.

Tipp: Wer sich nicht sicher ist, ob Blond wirklich zu ihm passt, sollte zunächst kleine Highlights setzen und mit Strähnchen beginnen. Das hilft, ein Gefühl für die blonden Haare zu entwickeln, verändert den Look und ist trotzdem noch keine vollständige Neuinterpretation des eigenen Typs.

 

Blonde Haare und passende Frisuren

Blond kann natürlich sowohl die modische Kurzhaarfrisur als auch die langen Locken umschmeicheln. Dennoch gibt es manche Stylings, die sich besonders gut dafür eignen, mit einem blonden Farbton zu harmonieren. Hierzu zählen zum Beispiel sanfte Wellen bei mittellangen oder langen Haaren. Sie schaffen nicht nur optisch mehr Volumen, sondern betonen das Blond obendrein. Wenn die Haare länger als Schulterlang sind, solltest Du eher Ombré-Färbungen bevorzugen, während kürzeres Haar auch mit einer kompletten Blondierung zur Geltung kommt.

Bei Bob-Frisuren ohne Pony empfehlen sich Blondtöne, die unten dunkler und oben etwas heller gewählt werden, woraufhin der klassische Bob mit Pony besser in einheitlichem Blond erstrahlt. Ähnlich verhält es sich bei Extensions. Hier solltest Du auch auf eine Farbe statt auf Strähnen oder Farbvariationen setzen. So kaschierst Du die Haarverlängerungen optimal.

Kurzes Haar sollte entweder komplett blondiert oder nur mit einigen Highlights an den Spitzen des Deckhaars versehen werden. Ein Ombré-Look würde hier keinen Sinn machen.

Haare blond färben: So gelingt der neue Look

Du möchtest gerne Deine Haare blond färben? Dann solltest Du unbedingt im Vorfeld wissen, wie dies am besten gelingt und vor allem, welche Faktoren Du beachten musst. Wir haben Dir dazu ein paar nützliche Tipps zusammengestellt, mit denen Du garantiert zu dem ultimativen Blondton Deiner Wahl gelangst und intensive, hochwertige Farbergebnisse präsentierst.

  1. Berücksichtige immer Deinen Naturhaarton. Je dunkler jener ist, umso aggressiver musst Du beim Blondieren vorgehen, damit die Farbe annimmt und die richtige Nuance zeigt.
  2. Achte darauf, der Packungsanleitung zu folgen oder entscheide Dich, den Färbeprozess bei einem Friseursalon Deines Vertrauens durchführen zu lassen.
  3. Vermeide zu lange Einwirkzeiten, um die Farben nicht zu verfälschen.
  4. Färbe die Spitzen erst zum Ende der vorgeschriebenen Zeit des Einwirkens.
  5. Verwöhne Dein Haar mit passenden Pflegekure und Shampoos, um das Ergebnis lange aufrechtzuerhalten.
  6. Meide direkte Sonneneinstrahlung und Chlorwasser ohne passenden Schutz.
  7. Färbe nicht immer wieder das ganze Haar nach, sondern eher den Ansatz, um die Haare zu schonen.
  8. Vergiss niemals den Allergietest vor Beginn des Färbens (kleine Farbmenge hinter das Ohr und für 48 Stunden einwirken lassen).

Allgemein zeigt sich also, auch wenn die Blondine bis in die Neuzeit bei manchen Darstellungen ein typisches Klischee erfüllt, so sind blonde Haare doch viel mehr als nur das Markenzeichen von naiven Frauenbildern mit viel Sexappeal. Blond ist eine facettenreiche Farbe, die nahezu jedem Typ schmeicheln kann und durch die Wahl einer passenden Nuance, der richtigen Frisur und dem geeigneten Make-up entsteht ein moderner Look, der die individuelle Persönlichkeit seiner Trägerin:Träger perfekt in Szene setzen kann.

  

Von Christina Treu –

aktualisiert am 17. März 2022 

Christina Treu

Redaktion Frummi

Christina Treu schreibt seit Mai 2019 für Frummi. Sie ist ambitioniert immer die besten Quellen zu prüfen und die qualifiziertesten Texte für unsere Kunden zu verfassen.

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