Haarausfall ab 40 - Ist das normal?

Haarausfall ab 40 - Ist das normal?

Haarausfall ab 40 klingt zunächst wie ein Alptraum, weil doch der Haarverlust eigentlich mit dem fortschreitenden Alterungsprozess in Verbindung gebracht wird. Doch, tatsächlich setzt jener viel früher ein, als wir wahrnehmen. Daher ist es durchaus möglich, dass sich schon mit 40 die ersten Vorzeichen einer lichter werdenden Haarstruktur einschleichen und uns zunehmend belasten. Warum Haarausfall bereits mit 40 auftreten kann, welche Ursachen sowie Warnsignale es gibt und wie sich die Problematik bekämpfen lässt, das erfährst Du in unserem heutigen Blog-Beitrag. 

 

Haarausfall ab 40: So altert Dein Haar

Bestimmt ist Dir längst bekannt, dass sich unser gesamter Organismus einem fortwährenden Wandel unterzieht. Schließlich altern wir von unserer Geburt an jeden Tag ein bisschen. Gerade in jüngeren Jahren macht sich dies zwar noch nicht sehr stark bemerkbar, doch schon mit Einsetzen des mittleren Alters zeigen sich erste körperliche sowie mentale Veränderungen. Neben der Alterung der Haut ist hiervon auch die Haarbeschaffenheit betroffen, genauer genommen, der normale Haarwachstumszyklus. Schon in jungen Jahren könnten sich daher einige Zeichen wie eine veränderte Haarstruktur, dünner werdende Haarsträhnen oder eine stärkere Neigung zu Haarbruch zeigen, welche uns signalisieren, dass wir altern. Laut verschiedenen Untersuchungen konnte herausgefunden werden, dass sich der normale Haarwachstumszyklus nicht nur durch externe Faktoren oder eine permanente Belastung negativ beeinträchtigen ließe, was den Haarverlust in jüngeren Jahren zum Vorschein bringt. Auch die natürliche Alterung ist ausschlaggebend hierfür. Ungewöhnlicherweise fängt jene nicht erst mit 50 oder älter an. Sie zeigt sich schon in der mittleren Altersklasse, nämlich ab 40.

 

Haare ab 40: Damit musst Du rechnen

Insbesondere bei Frauen sind die Haarwurzeln bereits ab 40 Jahren nicht mehr so widerstandsfähig und kraftvoll wie früher. Die Haare werden insgesamt immer dünner, das Haarwachstum ist weniger voluminös und es zeigen sich Veränderungen. So verliert Dein Haar an Dichte und präsentiert sich feiner als zuvor. Das beruht auf einem verstärkten Haarverlust, der durch den einsetzenden Alterungsprozess intensiver voranschreitet. Sind für gewöhnlich noch rund 100 ausgefallene Haare täglich normal, solltest Du ab 40 bereits mit einer Menge von etwa 125 Haaren am Tag rechnen. Die Haarfollikel sind gleichzeitig nicht mehr so schnell und effektiv in der Lage, die ausgefallenen Haarsträhnen zu ersetzen.

Eine der bekanntesten Veränderungen ist auch der Farbwechsel, der einerseits aus genetischen Gründen auftritt und andererseits durch ungesunde Lebensgewohnheiten, zu wenig Schlaf, Stress oder Erkrankungen beschleunigt wird. Unser Körper reagiert also auf die Umwandlung und beginnt, weniger Melanin herzustellen. Den Haaren wird also die Farbe entzogen und sie ergrauen.

Weitere Veränderungen ab 40 erkennst Du durch ein größeres Risiko für Haarbruch. Deine Haare verlieren mit zunehmendem Alter an Elastizität, weil sich Dein Eiweiß-Keratin-Spiegel verringert und die Widerstandsfähigkeit der Haarfollikel gegenüber externen Faktoren wie Sonne, Styling oder Heizungsluft verringert. Gleichzeitig altert unsere Kopfhaut, was für einen gesunden Haarwuchs mit diversen Folgen verbunden ist. Ab 40 verbringen die Haarfollikel deutlich mehr Zeit in der Ruhephase als in der ersten der drei Haarwachstums-Phasen, der Phase, in welcher normal die Haare nachwachsen. Außerdem verlieren die Haare ab 40 Feuchtigkeit und sind auf eine umfassendere Pflegemit vielen wichtigen Nährstoffen angewiesen, damit sie nicht spröde werden. Generell könnte es sein, dass sich Haartextur zunehmend verändert. Frauen, die einst noch lockiges Haar hatten, zeigen sich plötzlich mit glatten Haaren oder aber Dein Haar kräuselt sich ohne ersichtlichen Grund. Dies liegt an dem verringerten Eiweißspiegel, der die Haarbeschaffenheit verändert und zum Teil gröbere Haarstrukturen zum Vorschein bringt. Durch den Verlust an Keratin-Proteinen und eine veränderte Herstellung von natürlichen Kopfhautfetten verliert Dein Haar auch an Glanz und erscheint matter/stumpfer. Weiterhin kann durch das Ergrauen das Licht nicht mehr passend reflektiert werden, was sich ebenfalls negativ auf den Glanz auswirkt.

 

Haarausfall ab 40 – diese Gründe gibt es

Wenn Haarausfall ab 40 einsetzt, ist dies in den meisten Fällen eine Begleiterscheinung der einsetzenden Wechseljahre. Hormonelle Schwankungen nehmen zu und belasten die Haarstruktur, sie unterliegt Veränderungsprozessen und es kommt zum vermehrten Haarverlust. Weiterhin sind auch im Alter von 40 externe Gründe wie ein permanenter Stress, eine Mangelernährung oder Erkrankungen, Ursachen, weshalb eine diffuse Alopezie in Erscheinung tritt.

 

Haarausfall ab 40: So bekämpfst Du das Problem

Die Therapie gegen Haarausfall orientiert sich immer an der Art des Problems. Handelt es sich im Alter von 40 um eine genetische Variante, wirst Du diese nicht vollständig beheben können. Im Gegenteil, hier geht es durch die Einnahme von Medikamenten, Immuntherapien oder andere Lösungsansätze eher darum, dass die Haarbeschaffenheit aufrechterhalten wird und der Haarverlust in seiner Intensität verringert werden kann. Auch ein Stillstand der fortschreitenden Alopezie wäre hier ein Ziel der Behandlungsansätze. Die diffuse Grunderkrankung ist hingegen reversibel und lässt sich durch Aufhebung der Ursachen, zum Beispiel durch eine Stressreduktion oder die Einnahme von Nahrungsergänzungspräparaten wie Frummi als Ausgleich zum Nährstoffmangel, wieder vollständig beheben. Hierfür braucht der Organismus eine gewisse Zeit, um sich umzustellen, ehe die Haarproduktion wieder in einem normalen Bereich einsetzt.

Unabhängig von der Art des Haarausfalls ab 40 solltest Du schnell handeln. Je länger Du wartest und die Problematik ohne fachkundige Unterstützung bekämpfst, desto geringer sind Deine Chancen auf eine vollständige Regeneration oder zumindest eine Eindämmung eines schweren Haarverlust-Verlaufs. Bemerkst Du also das sich Deine Haarstruktur zunehmend verändert, Du immer mehr Haare verlierst, der Haarbruch schneller oder stärker einsetzt und sich generell ein kränkliches Bild zeigt, empfiehlt sich der Gang zum Dermatologen. Hier wäre es auch ratsam, ihm eventuelle Hinweise auf Veränderungen im Lebenswandel (zum Beispiel eine radikale Diät oder das Einsetzen der Wechseljahre) zu nennen, damit er genau erkennt, welche Grunderkrankung für den Haarverlust verantwortlich ist. Gemeinsam mit ihm erarbeitest Du dann ein Konzept, um Dich dem Haarausfall zu stellen und ihn bestmöglich zu therapieren. Im Zweifelsfalle hilft hier nur noch eine kostspielige Haartransplantation oder aber Du nutzt verschiedene Tricks wie das Tragen von Accessoires wie Bandanas, eine passende Frisur und Haarteile, um die sichtbaren Anzeichen des Haarausfalls aufzuheben.             

Welche Maßnahmen Du auch ergreifst, in jedem Fall solltest Du rechtzeitig aktiv werden. Nur so kannst Du den Haarausfall ab 40 erfolgreich eindämmen.

 

Von Christina Treu –

aktualisiert am 25. März 2022 

Christina Treu

Redaktion Frummi

Christina Treu schreibt seit Mai 2019 für Frummi. Sie ist ambitioniert immer die besten Quellen zu prüfen und die qualifiziertesten Texte für unsere Kunden zu verfassen.

Linkedin

Zurück zum Blog

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen.