Haarausfall-Anzeichen: Diese Warnsignale sind wichtig

Haarausfall-Anzeichen: Diese Warnsignale sind wichtig

Wir verlieren täglich Haare, weswegen wir uns kaum wissentlich damit beschäftigen, ob dieser Prozess normal ist oder ein eventuelles Haarausfall- Anzeichen sein könnte. Doch, insofern sich an dem täglichen Verlust der Haare plötzlich eine Veränderung zeigt oder andere Warnsignale auftreten, sollte der Betroffene schnellstmöglich aktiv werden, um das Problem Haarausfall erfolgreich zu bekämpfen. Welche Haarausfall-Anzeichen es hierbei gibt, ob diese frühzeitig in Erscheinung treten und wie Du gegen den Haarverlust vorgehen kannst, das erfährst Du in unserem heutigen Ratgeber.

Wie Du weißt verliert der Mensch pro Tag mindestens 100 Haare. Das bedeutet, wenn Du während Deiner Haarpflege bemerkst, dass sich Haare in Deiner Bürste ansammeln, ist dies zunächst kein Grund zur Sorge. Genau darin liegt jedoch zugleich auch das Problem, denn häufig erweist es sich als schwierig, die Grenze zwischen dieser natürlichen Haarausfall-Form und den frühesten Anzeichen eines drohenden Haarverlusts zu erkennen. Dabei gibt es schon lange vor dem Einsetzen des Haarverlusts gewisse Merkmale, die Dich darauf hinweisen, dass die Alopezie auftreten könnte.

Dazu zählen unter anderem:

  • Klassische M-Form am Haaransatz bei Männern
  • Erhöhte Produktion von Talg
  • Ungewöhnlich starker Juckreiz
  • Schuppenbildung
  • „Haarlöckchen“ im Nacken
  • Veränderungen der Nagelbeschaffenheit

Generell gibt es noch weitere Warnsignale, die auf eine drohende Alopezie hindeuten und Dich alarmieren sollten. Diese sind aber eher subjektiv und orientieren sich an den Betroffenen.

 

M-Form am Haaransatz

Wenn ein genetischer Haarverlust vorliegt, kann dieser oft bereits in einem sehr frühen Stadium erkannt werden. Bei Männern zeigt sich nämliche eine typische M-Form am Ansatz der Haare, die als klares Indiz für die später einsetzenden Geheimratsecken steht.

 

Verstärkte Talgproduktion

Wenn die Kopfhaut plötzlich eine überdurchschnittlich hohe Menge an Talg herstellt, kommt es zur Verstopfung der Haarfollikel und das Haarwachstum wird beeinträchtigt. Weiterhin sorgt die starke Talgproduktion für Haarfollikel-Entzündungen und begünstigt damit, dass die Haare immer mehr ausfallen. Grundsätzlich ist das normale Haarwachstum durch die fehlerhafte Talgproduktion gestört und äußert diese Dysbalancen durch Symptome wie eben den Haarausfall. Bevor es jedoch dazu käme, erweist sich schon die überhöhte Talgproduktion an sich als Warnsignal, welches ohne passende Behandlung zum Haarverlust führen würde.

 

Starker Juckreiz

Beginnt Deine Kopfhaut plötzlich stark zu jucken?

Dies ist oft ein klassisches Anzeichen von einer mangelhaften Nährstoffversorgung. Jene wirkt sich negativ auf Deine Haarfollikel aus und beeinträchtigt dadurch auch die Gesundheit sowie das normale Wachstum der Haare. Sobald Du demnach das Gefühl hast, dass Deine Kopfhaut ungewöhnlich stark und lange juckt, solltest Du es als Anzeichen für einen drohenden Haarverlust betrachten, gegen welches Du aktiv werden musst, bevor die Alopezie tatsächlich als Folge des Nährstoffmangels einsetzt.

 

Schuppenbildung

Im Allgemeinen erweisen sich Schuppen als harmlos und befallen fast jeden von uns mindestens einmal. Dann lassen sie sich mit simplen Anti-Schuppen-Shampoos erfolgreich bekämpfen. Insofern die Schuppenbildung aber trotz Gegenmaßnahmen anhält oder ziemlich stark auftritt, könnte es ein Anzeichen für eine ernsthafte Grunderkrankung (Neurodermitis oder Schuppenflechte) sein. Dann würde das Problem ohne passende Behandlung zum Haarverlust führen.

 

Lockiges Haar im Nacken

Solltest Du bisher immer glatte Haare gehabt haben und erkennst auf einmal, dass sich Deine Härchen in der Nackenregion locken, gilt dies als Warnsignal für den Haarausfall.

 

Veränderung der Nagelbeschaffenheit

Auch unsere Nägel bestehen wie die Haare aus Keratin. Daher wäre es ratsam, bezüglich der Warnsignale nicht nur die Haarbeschaffenheit zu beobachten, sondern eben auch die Nagelstruktur. Verändert sich diese, könnte es sich um einen Mangel an Nährstoffen wie Zink, Biotin oder Eisen handeln, was die Haare genauso betrifft und sich ohne passende Maßnahmen in einen Haarverlust verändern könnte.

Haarausfall Anzeichen sind immer als Warnsignale zu betrachten, bei denen Du wachsam sein musst. Sie könnten auf versteckte Erkrankungen im Organismus, Dysbalancen oder Fehlfunktionen hinweisen, welche den Körper zunehmend belasten und Begleiterscheinungen sowie Folgeerkrankungen mit sich bringen. Dazu gehört dann häufig auch der Haarausfall.

Haarverlust Anzeichen sind nicht zwingend ein Garant dafür, dass sich am Ende tatsächlich eine Alopezie bildet. Mitunter handelt es sich nämlich nicht um direkte Vorboten der unweigerlich auftretenden Haarausfall-Problematik, sondern eben nur um ein Spiegelbild des Organismus, welches uns auf eventuelle Krankheitsformen aufmerksam macht. Werden diese rechtzeitig erkannt und entsprechend therapiert, könnten die Haarausfallanzeichen dazu verhelfen, dass der Haarverlust selbst gar nicht erst in Erscheinung tritt.

Sind sie hingegen fest mit der einsetzenden Alopezie verbunden, ist die frühzeitige Therapie ebenso entscheidend, weil Du dadurch den Schweregrad des Verlaufs begrenzen könntest oder bei einer diffusen Variante sogar für die vollständige Rehabilitation des Haarwachstumszyklus sorgen kannst.

Im Allgemeinen solltest Du Dich aber nicht nur an den eben erwähnten Punkten orientieren. Der Haarausfall kann viele unterschiedliche Warnsignale besitzen, die sich je nach Betroffenen und Haarbeschaffenheit voneinander unterscheiden. So wäre es ratsam, während Deiner Haarpflege besonders auf Dein individuelles Haarbild zu achten. Bemerkst Du vielleicht, dass sich an jenem plötzlich etwas verändert? Sehen Deine Haare weniger kraftvoll aus oder verlieren an Volumen? Neigst Du auf einmal zu einem erhöhten Haarbruch oder sind Deine Haare matter als sonst? All jene Kriterien können ein wichtiges Anzeichen dafür sein, dass in Deinem Haarwachstumszyklus eine Disharmonie herrscht. Je eher Du darauf reagierst, umso besser sind Deine Chancen auf die Aufhebung der Fehlfunktionen.

 

Haarverlust Warnsignale: So schnell setzt der Haarausfall ein

Die ersten Anzeichen der drohenden Alopezie sind definitiv ein ernstzunehmender Richtungsweiser, den Du nicht allzu lange ignorieren solltest. Es gibt keine einheitliche Formel dafür, wie viel Zeit zwischen dem Auftreten der ersten Anzeichen und dem Ausbruch des Haarverlusts vergeht. Hier kommen auch noch weitere Faktoren wie die tägliche Belastung, der Lebenswandel oder die generelle Haarbeschaffenheit ins Spiel. Das bedeutet, der zeitliche Abstand lässt sich nicht verallgemeinern. Manche könnten daher vielleicht schon sehr schnell nach dem Einsetzen erster Vorboten den zunehmenden Haarverlust wahrnehmen, während sich diese bei anderen Personen eventuell deutlich später zeigen.

Bedenke obendrein, dass die Anzeichen am besten bekämpft werden können, wenn Du rechtzeitig handelst und einen Dermatologen aufsuchst. Du solltest hierbei entspannt bleiben und nicht direkt in Panik geraten. In vielen Fällen erweisen sich die vermeintlichen Warnsignale als harmlos und der eigentliche Haarverlust bleibt aus oder die Grunderkrankung wurde so rechtzeitig erkannt, dass die passende Behandlung dazu beiträgt, dass der Haarverlust gar nicht erst entstehen kann.

Der Dermatologe wird anhand verschiedener Untersuchungen herausfinden, ob es sich wirklich um die frühen Symptome eines drohenden Haarausfalls handelt und mit Dir gemeinsam diagnostizieren, welche Form der Alopezie vorliegt. Davon ausgehend gelingt es, eine zielorientierte Behandlungsstrategie zu erarbeiten und das Ausmaß so gering wie nur möglich zu halten oder sogar eine vollständige Regeneration der Haarfollikel entstehen zu lassen. 

So gelingt es Dir, dank der frühzeitigen Reaktion auf die Haarausfall Anzeichen, das Problem gezielt zu bekämpfen und Deine Haarpracht in ihrer normalen Beschaffenheit zu unterstützen.

 

Von Christina Treu –

aktualisiert am 28. März 2022 

Christina Treu

Redaktion Frummi

Christina Treu schreibt seit Mai 2019 für Frummi. Sie ist ambitioniert immer die besten Quellen zu prüfen und die qualifiziertesten Texte für unsere Kunden zu verfassen.

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