Haarausfall mit 25 Jahren

Haarausfall mit 25 Jahren

Haarausfall ab 25: Diese Ursachen gibt es

Die meisten Personen verbinden den Haarverlust mit dem fortschreitenden Alterungsprozess. Doch, Haarausfall ist keineswegs eine Frage des Alters. Im Gegenteil, eine Vielzahl an jungen Menschen leidet schon mit 25 oder früher unter lichter werdendem Haar, beginnenden Geheimratsecken, kahlen Stellen oder dem Haarausfall. Es gibt zahlreiche Auslöser dafür, die sich sowohl in einer fehlerhaften Ernährung als auch in den Störungen des Hormonhaushalts oder der Genetik finden. Warum genau der Haarausfall demnach auch ab 25 einsetzen kann, was sich innerhalb des Organismus bei dieser Form des Haarverlusts abspielt und wie sich die Problematik bekämpfen lässt, darüber berichten wir in unserem heutigen Ratgeber.

Haarausfall ab 25: Tabu-Thema mit ungeahnter Häufigkeit 

Zugegeben, im Normalfall beschäftigen sich junge Menschen in den 20ern nicht mit Themen wie dem Haarverlust. Sucht jener doch vornehmlich ältere Personen heim und wird nicht selten von den Medien mit dem natürlichen Alterungsprozess in Verbindung gebracht. Gerade Menschen mit 25 erfreuen sich für gewöhnlich noch einer kraftvollen gesunden Haarpracht und müssen Probleme wie dünner werdendes Haar, Haarausfall oder eine kränklich-wirkende Haarpracht nicht berücksichtigen. Dies ist allerdings ein Irrglaube, denn der Haarausfall ab 25 tritt tatsächlich bei Männern und Frauen rechthäufig in Erscheinung. Immerhin gibt es unzählige Ursachen, weswegen unser Haarwachstumszyklus plötzlich in seiner normalen Funktion beeinträchtigt wird, was unweigerlich zu Haarausfall führt. Daher erklärt es sich von selbst, dass nicht nur ältere Menschen von dem Alptraum Haarverlust betroffen sind. Im Gegenteil, die Dunkelziffer der Personen, die schon in jungen Jahren unter dem fortschreitenden Rückgang der gesunden Haarstruktur leidet, ist sogar ziemlich hoch. Jedoch gilt der Haarverlust in diesem Alter noch immer als ein Tabu-Thema. Der Druck der Gesellschaft, die Angst vor der Außenwahrnehmung und die eigentliche Vorstellung davon, dass sich der Haarverlust in diesem Alter gar nicht zeigen dürfte sorgen dafür, dass jüngere Personen, mit entsprechenden Dysbalancen kaum zu ihrem Problem stehen.

Haarausfall ab 25: Diese Ursachen gibt es

Gesundes Haar mit einem kraftvollen, glänzenden Erscheinungsbild und einem natürlichen Wachstum sind seit Generationen das Symbol von Attraktivität, Vitalität und Jugend. Deshalb bedenkt wohl kaum eine junge Person, dass sich bereits mit 25 oder sogar früher das Thema Haarausfall in den Alltag schleichen könnte. Dabei gibt es den Haarverlust im jüngeren Erwachsenenalter relativ häufig. Hauptsächlich sind hierbei Herren betroffen, wenngleich auch immer mehr jüngere Frauen an eine Veränderung ihrer Haarbeschaffenheit bei sich feststellen, die deutlich über den normalen Bereich hinausgehen. So gilt der Verlust von rund 100 Haaren täglich als ein normaler Abbauprozess, der keinerlei Grund zur Besorgnis gäbe. Unser Haar unterliegt hierbei einem stetigen Zyklus, an dessen Ende die einzelnen Haare ausfallen und durch die neu nachgewachsenen Haarfollikel ersetzt werden. Kommt es aber aus verschiedenen Gründen zu einer Störung in diesem Kreislauf, gerät er aus seinem Gleichgewicht und der normale Haarausfall wird überschritten. Dann verliert der Betroffene täglich deutlich mehr als die erwähnten Haare und erkennt auch sonst an seiner Haarstruktur verschiedene negative Veränderungen wie den fehlenden Glanz, spröde Haarbeschaffenheiten, Haarbruch oder dünner-werdende Haare. Insofern Du den Haarausfall ab 25 bei Dir bemerkst, musst Du jedoch nicht sofort in Panik geraten, denn es steckt nicht jedes Mal eine ernsthafte Krankheit oder die Genetik dahinter. Häufige Auslöser für den Haarverlust in jüngeren Jahren sind zum Beispiel eine fehlerhafte Ernährung mit zu wenigen Nährstoffen, Mineralien, Vitaminen, Spurenelementen oder Folsäure. Unregelmäßige Mahlzeiten, der überhöhte Konsum von Fast-Food oder andere Ernährungsfehler sind dann dafür verantwortlich, dass der Haarausfall auftritt. Weiterhin könnte ein Vitaminmangel, eine hormonelle Schwankung durch zum Beispiel die Einnahme der Anti-Baby-Pille, eine Schwangerschaft oder die Anwendung bestimmter Medikationen dazu beitragen, dass sich der Haarausfall ab 25 zeigt. Nicht zuletzt solltest Du den Faktor Stress nicht unterschätzen. Wer sich permanenten seelischen Belastungen aussetzt oder sich dauerhaft überanstrengt (beruflich und privat) riskiert, dass der Organismus seine Balance verliert und mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen wie dem Haarausfall darauf reagiert.

Der häufigste Auslöser für den Haarausfall ab 25, der vor allem die Männer betrifft, ist aber noch immer die genetische Veranlagung. Rund 80 % des Haarverlust bei den Herren ist demnach erblich bedingt und wurde von den früheren Generationen auf den Betroffenen übertragen. Gerade die genetische Ausführung des Haarverlusts zeigt sich oftmals in jungen Jahren und erste Symptome machen sich ab 20 oder 25 bemerkbar. Ein genetisch-bedingter Haarverlust bei Männern ist daher auch in jungen Jahren keine Seltenheit. 

Genetisch-bedingter Haarausfall ab 25

Wenn es sich um einen erblichen Haarverlust handelt, durchläuft er drei unterschiedliche Phasen. So zeigt er sich anfangs mit den bekannten Geheimratsecken und entwickelt sich zunehmend weiter. Dadurch entstehen erste kahle Bereiche am oberen Kopf, die sich zunehmend ausbreiten, bis am Ende (dritte Phase) nur noch ein schmaler Haarkranz in der Region des Hinterkopfs zu erkennen ist. Ursachen für den Haarausfall ab 25 in Bezug auf die genetische Variante wäre eine Überempfindlichkeit gegenüber DHT, besser bekannt als Dihydrotestosteron. Dieses Abbauprodukt von Testosteron, einem männlichen Sexualhormon begünstigt, dass die Haarwurzeln empfindlich reagieren und es zu einer verkürzten Wachstumsphase kommt. Die Haarwurzel verkümmern im Zuge dessen und es entsteht der komplette Haarausfall, bei welchem sich keine neuen Haarfollikel bilden.

Haarausfall ab 25: So bekämpfst Du die Problematik

Sollte der Haarverlust in jungen Jahren aufgrund von hormonellen Ursachen, Mangelerscheinungen (Eisenmangel) oder Problemen der Ernährung entstehen, lässt sich jener komplett wieder aufheben. Dazu müssen zunächst die Auslöser bekämpft werden. Das bedeutet, die mangelhafte Ernährung muss in einen ausgewogenen, gesunden Speiseplan umgewandelt werden, während auch eine Unterversorgung von Stoffen wie Folsäure oder Eisen durch entsprechende Ergänzungspräparate aufgehoben wird. Auch bei Schwangerschaften geht es eher um eine begrenzt-auftretende Variante des Haarausfalls ab 25, die mit der Regeneration des Hormonhaushalts wieder verschwindet. Weiterhin hat die intensive Haarpflege einen großen Einfluss auf die Aufhebung der Problematik, weil sie die Haare von innen heraus kräftigen kann. Hochwertige Pflegeprodukte und etwas Zeit, in welcher sich der Haarwachstumszyklus langsam wieder auf die Nährstoffzufuhr sowie die veränderten Pflegerituale einstellen kann, sind richtungsweisend, um den Haarverlust vollständig zu bekämpfen. Generell gilt: Insofern der Haarausfall ab 25 als diffuse Version auftritt, ist er reversibel und verschwindet, wenn sich der normale Haarwuchs nach Aufhebung der Haarausfall-Ursachen, wieder normalisieren konnte. Etwas anders verhält es sich bei der genetischen Version, denn diese lässt sich nicht vollständig therapieren. Hier geht es eher darum, die Ausmaße so gering wie möglich zu halten und den fortschreitenden Verlauf zu verlangsamen. Die korrekte Behandlung in jungen Jahren orientiert sich dabei an der Beschaffenheit der Haare und dem bereits vorliegenden Schweregrad des Haarverlusts. Es sollte unbedingt ein Dermatologe aufgesucht werden, der eingehende Untersuchungen durchführt und dadurch herausfindet, wie das Problem Haarverlust am erfolgreichsten zu bekämpfen ist. Je früher und intensiver die Behandlung eines genetischen Haarverlusts stattfindet, desto größer sind die Erfolgschancen. Schließ0lich lassen sich, wie schon erwähnt, bereits ausgefallene Haare nicht wieder neu bilden. Erblich-bedingter Haarausfall wird meistens mit passenden Medikationen eingedämmt.   

Haarausfall ab 25 vorbeugen

Auch wenn sich der genetische Haarverlust in jungen Jahren nicht stoppen lässt, kannst Du durch eine ausgewogene Ernährung, die Stressreduktion und einen gesunden Lebenswandel dazu beitragen, Deine normale Haarbeschaffenheit zu stärken. Außerdem wäre es ratsam, hier auf eine gesunde Lebensweise zu achten, um die vorherrschende Problematik nicht noch durch einen diffusen Haarausfall zu verstärken.  In Ergänzung dazu bietet es sich, immer auf die ausreichende Haarpflege zu achten. Weiterhin könnte die Einnahme von Nahrungsergänzungspräparaten helfen, Deine Haare durch eine ausreichende Nährstoffversorgung vor den Folgen eines Mangels zu schützen.

Haarausfall mit 25 kaschieren

Um das Problem Haarausfall nicht zu einer Belastung werden zu lassen, die Dich in Deinem Alltag einschränkt, solltest Du versuchen, die kahlen Stellen zu kaschieren. Ein passender Haarschnitt, bei dem Dein Haar voller wirkt, eine Perücke, trendige Accessoires wie Bandana, Mütze und Hut sorgen dafür, dass Du auch mit fortschreitendem Haarverlust Deine Attraktivität bewahrst.
Wenn es keinen anderen Ausweg mehr gäbe, könntest Du Dich noch für eine Haartransplantation entscheiden. Sie sorgt dafür, dass ausgefallene durch neu-eingepflanzte Haarfollikel ersetzt werden. Bedenke hierbei jedoch stets die Kosten und potenziellen Risiken. Gerade der modebewusste Mann könnte auch Mut zur Glatze beweisen und sich so der Problematik Haarausfall entledigen.
Als zusätzliche Unterstützung Deiner normalen Haarbeschaffenheit empfiehlt sich Frummi. Das vegane Nahrungsergänzungsmittel versorgt Dich mit allen notwendigen Nährstoffen und hilft Dir, einer Mangelernährung und den damit verbundenen Folgen wie Haarausfall entgegenzuwirken. So förderst den die ausreichende Vitamin- und Mineralstoffzufuhr, was den normalen Haarwachstumszyklus vor den Problemen einer Unterversorgung schützen kann.
Am Ende musst Du für Dich entscheiden, welche Möglichkeiten in Bezug auf Deine Haare wirklich infrage kämen. Durch die erwähnten Tipps und eine frühzeitige Rücksprache mit einem Dermatologen gelingt es Dir sicher, eine Therapie zu verfolgen, mit welcher dem Haarausfall ab 25 entgegengewirkt werden kann. 

Von Christina Treu –

aktualisiert am 24. März 2022 

Christina Treu

Redaktion Frummi

Christina Treu schreibt seit Mai 2019 für Frummi. Sie ist ambitioniert immer die besten Quellen zu prüfen und die qualifiziertesten Texte für unsere Kunden zu verfassen.

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